Mann und Frau:  Zuordnung der Häupter


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Mann und Frau: Zuordnung der Häupter


    In dem nachfolgenden Aufsatz soll die Beziehung zwischen Mann und Frau betrachtet und ein wenig vertieft werden. Das große Bild des Neuen Testamentes ist die Gleichsetzung der Beziehung zwischen dem Mann und der Frau mit der des Christus und Seiner Gemeinde, Seiner Herausgerufenen (ekklesia), wie sie Paulus in Epheser 5 niedergelegt hat. Es ist tragisch, daß wir so wenig über diese Dinge wissen und, so erscheint mir, oft auch wenig darüber wissen wollen. Gerade in der Männerwelt sind die hier beschriebenen Zusammenhänge kaum wirklich bekannt. Immer wieder wählte man den vermeintlich einfachen Weg der Unterdrückung, Ausbeutung und Niederwerfung der Frau. Daß der Mann die Frau so zu lieben hat, wie der Christus die Gemeinde liebte, der Sich für sie bis in den Tod dahingegeben hatte, davon wissen wir kaum etwas; wir überlesen es, nicken es ab und gehen möglichst rasch zur Tagesordnung über. Viel eher hören wir davon, daß die Frau sich dem Mann unterzuordnen und dem Mann zu gehorchen habe. Davon sprechen wir gerade in unseren „frommen”, „erwecklichen” oder, wie wir uns oftmals gerne bezeichnen, auch „bibeltreuen” Kreisen, zur Genüge. Das ist oftmals aber auch schon alles, was wir dazu zu sagen wissen. Dem fügen wir dann einige zumeist dem Zusammenhang entrissene Schriftstellen hinzu, weil sie das von uns Gesagte zu unterstreichen scheinen, nicht merkend, wie sehr wir damit das anderslautende Extrem befördern. So ist gerade dieser Satz und vor allem die darin enthaltene Forderung nicht nur einseitig, sondern auch irreführend und darum falsch. Wer einen andern liebt, der muß dessen Liebe erst gewinnen. Dieses Gewinnen geschieht auf dem Weg der Selbsthingabe an den Gegenüber, den man liebt. Liebe ist stets Darstellung dieser Hingabe; nie läßt sie sich einfordern. Wer fordert, fordert etwas für sich, will etwas haben. Hingabe ist das Gegenteil jeden Forderns. Am Beginn einer jeden Forderung stehen also Egoismus und Habgier. Wer etwas für sich einfordert, beweist damit geradezu, daß er nicht in der Liebe ist, denn die Liebe gibt; nie sucht sie das Ihre (Jo 3. 16, 1Kor 13. 5). Darum wollen wir uns hier besonders mit diesen Dingen beschäftigen. In dem Zusammenhang soll uns interessieren, was Hauptsein eigentlich bedeutet und welche Bedingungen nach dem Willen Gottes an dieses Hauptsein geknüpft sind.



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    Bevor wir die Rolle des Mannes als Haupt der Frau betrachten, wollen wir auf die uns die von Gott gesetzte Ordnung, die wir in der Überschrift als „Zuordnung der Häupter” bezeichnet haben, besonders eingehen. Denn die im Nachfolgenden geschilderte Verantwortung des Mannes, seiner Frau ein Haupt zu sein, kann nur wahrgenommen werden innerhalb dieser Ordnung. Beachten wir dies nicht, dann verkommt alles Hinweisen auf diese Verantwortlichkeit zu einem unbarmherzigen Gesetz, daß niemand zu erfüllen jemals in der Lage sein wird. Gerade hier gilt, daß jeder Mensch – und sogar der Christus Selbst – nur in der Abhängigkeit von dem ihm zugeordneten Haupt das darstellen kann, was ihm von Gott verordnet ist. Auch und besonders hierin erkennen wir das Wesen der Gnade Gottes. Deshalb gibt es jene Ordnung, die wir hier als die Zuordnung der Häupter benennen wollen:


  Ich will euch aber noch zu wissen geben, daß eines jeden Mannes Haupt der Christus ist, das Haupt der Frau aber ist der Mann, und das Haupt des Christus ist Gott.
1Kor 11. 3

    Paulus beginnt seinen Satz mit der Feststellung, daß der Christus eines jeden Mannes Haupt ist. Dies erscheint uns wie ein erster Schlag ins Gesicht der uns heute umgebenden allgemeinen Forderung nach Unabhängigkeit, Selbstbehauptung und vermeintlicher „Freiheit”, die man damit gemeinhin verbindet – gerade auf dem Gebiet sogenannter „Männlichkeit”. Der Apostel erteilt uns hier jedoch keine Schläge, wie viele dies vielleicht empfinden mögen, sondern erklärt uns Gottes gute, bewahrende und den Frieden fördernde Ordnung. Innerhalb dieser Ordnung, die auch für den Mann einen Schutz bedeutet und ihm damit ein Geborgensein in Gott schenkt, wird dann also auch ein gesegnetes Leben in Ehe, Familie und darum auch in der Gesellschaft möglich sein. Ein jeder Mann hat ein Haupt, das ihm gesetzt ist, sagt Paulus uns hier – den Christus. Hierbei wollen wir jedoch beachten, daß das griechische Wort für den Mann, aner, im Neuen Testament meist – nur wenige Stellen sind ausgenommen – im Bezug auf die Ehe verwendet wird. (Das griechische Wort gunê bezeichnet dementsprechend nicht die Ledige, sondern die Ehefrau.) So ist es auch hier. Paulus spricht ja über die Beziehung zwischen Mann und Frau; er redet nicht über „männlich und weiblich”, sondern er redet über die Ehe. Die hier genannte Ordnung ist nicht einfach nur geschlechts-, sondern ehebedingt; somit stellt sie eine andere Ordnung dar als die, in der die Unverheirateten zu leben haben! Wer also nicht verheiratet ist, der ist in dem Sinne frei, daß er nur dem Christus untergeordnet ist. Hier gilt tatsächlich:

   Da gibt es nämlich weder Juden noch Griechen, weder Sklaven noch Freie, weder männlich und weiblich, sondern ihr seid allesamt Einer in Christus Jesus.
Ga 3. 28

    Die
Unverheiratete – das dafür verwendete Wort agamon (ledig, ehelos, nicht in der Ehe, „nicht in gamos” stehend, vgl. 1Kor 7. 8, 11, 32, 34) bezeichnet nicht ein Geschlecht, sondern einen Stand – hat somit kein Haupt über sich als nur den Christus. Sie bekommt erst dann einen Mann zum Haupt, wenn sie heiratet - nicht von Menschen, sondern von Gott her. Solange sie nicht heiratet, ist sie demnach genauso frei vor Gott wie der unverheiratete Mann. Eine unverheiratete Frau einfach nur deshalb einem (männlichen) „Haupt” unterordnen zu wollen, weil sie eine Frau, also weiblich ist, außer auf dem Weg einer Heirat, ist daher nicht nur willkürlich, sondern auch schlicht falsch und irreführend und widerspricht damit den Ordnungen Gottes. Dennoch finden wir, besonders in diversen Freikirchen, diesen Unsinn immer wieder vor.

    Nach diesem kurzen Ausflug in die, so wollen wir sie hier einmal nennen, Ordnung der Ledigen kommen wir nun zu den Aussagen zurück, die Paulus über die Ehe macht. Ganz ähnliche Unterscheidungen finden wir etwa auch in 1. Korinther 7. 1ff. vor, wo der Apostel verschiedene Ordnungen (Verheiratete, Ledige und Paare mit nur einem gläubigen Teil) benennt und unterschiedlich anspricht. Der Satz, nach dem der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, kommt bei ihm noch vor derjenigen, daß der Mann der Frau als Haupt verordnet worden ist. Doch auch der Christus hat ein Hapt über sich: es ist Gott, der Vater, von dem Er abhängig ist und ohne den er nichts tun kann. Dies bedeutet, daß der Mann seine Stellung gegenüber seiner Frau nur dann wahrnehmen kann, wenn seine Beziehung zu dem ihm gesetzten Haupt, dem Christus, intakt ist, und er somit herausgekommen ist aus jeglicher Form sogenannter „Freiheit” – der Unabhängigkeit von Gott. Nur in solcher Abhängigkeit, die ihr Vorbild findet in der Abhängigkeit Jesu vom Vater,  ist er auch in der Lage, Haupt der Frau zu sein. Aber dann ist er es auch.

    Dieser letzte Satz darf jedoch nicht falsch oder oberflächlich verstanden werden, ist diese Fähigkeit des Mannes doch keine statische, in dem Mann selbst ruhende, oder als habe er sie sich einmal und für alle Zeiten „erworben”, bei Gott „abgeholt” und dergleichen. Nein – sie will immerfort neu erworben sein. Denn die Beziehung zum Herrn Jesus, dem Haupt des Mannes, ist auch keine, die man einmal eingehen und dann für alle Zeiten ruhen lassen könne. Sie ist, will es eine wirkliche, lebendige Beziehung bleiben, beständig aufrechtzuerhalten, wollen wir erleben, daß Seine Last leicht, und Sein Joch sanft ist das Joch nämlich, das Er uns auferlegt (Mt 11. 29 - 30).

    Paulus beschließt seinen Satz mit der Feststellung, daß Gott das Haupt des Christus ist. Hierin wurzeln beide zuvorigen Aussagen, sowohl die, daß der Christus Haupt des Mannes, als auch, daß dieser Haupt der Frau ist. Auch der Christus kennt kein Wirken aus Sich Selbst heraus; wäre es doch so, hätten all diese Aussagen keinen Sinn und würden, wie oben angedeutet, in ein unerfüllbares und unbarmherziges Gesetz münden. Wir erkennen schnell, daß Jesus Selbst nichts aus Sich Selbst heraus tun konnte. Die Grundvoraussetzung Seines Wirkens war stets der Ihm geoffenbarte Wille des Vaters. Seine Aussage war:


   „Mein Vater wirkt bis jetzt; daher wirke auch Ich... Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Der Sohn kann nichts von Sich Selbst aus tun, außer dem, was Er den Vater tun sieht; denn was auch immer derselbe tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was Er tut.”
Jo 5. 17, 19 - 20

    Der Hauptinhalt dieser Aussage ist der, daß Jesus, obwohl Er Selbst Gott war, nichts aus Sich Selber tun konnte. Auch Er benötigte ein Haupt – Sein Haupt, das Ihm zugeordnet war – Gott, den Vater Selbst. Dieses Haupt ist zugeordnet als Gott über Ihn. Das Wort Gott lautet im Griechischen theos und bedeutet Platzanweiser. Diesem entspricht das hebräische Elohim; hinzu kommen noch die Bedeutungen Unterordner und Schiedsrichter. Der Vater hat also Ihn, den Sohn, Sich untergeordnet, und Ihm darin den Platz zugewiesen, der Ihm in Seinen Augen zusteht. Deshalb bezeichnete Jesus Gott sowohl als Seinen Vater als auch als Seinen Gott (Jo 20. 17). Denn Er, der Sohn, der aus der Herrlichkeit gekommen war, hatte ja eben diese Herrlichkeit verlassen, mit der Er umgeben war. Somit erachtete Er es nicht als ein Rauben, Gott gleich zu sein (Phil 2. 6), und kam auf die Erde in Knechtsgestalt – gleich einem gewöhnlichen Menschen, der aus sich selbst heraus nicht in der Lage wäre, die Werke Gottes hervorzubringen. So war Er ganz auf die Gnade Gottes angewiesen: auf die Gnade und Führung des Gottes, der Ihn gesandt hatte. Er war also vollkommen abhängig von Gott, dem Vater, Seinem Haupt.

    In genau derselben Weise nun gilt dies für alle, die nach Ihm kommen, und somit Ihm untergeordnet sind: Ein Jeglicher ist völlig abhängig von dem ihm übergeordneten Haupt und somit von dem, was er dieses sein Haupt aktuell tun sieht. So, wie Jesus, der Christus, abhängig ist von seinem Haupt (Gott, dem Vater), so ist gleichermaßen der Mann einer Frau vollkommen abhängig von dem ihm übergeordneten Haupt, nämlich dem Christus. Und so, wie dieser völlig abhängig ist von dem ihm übergeordneten Haupt (Jesus, dem Christus), so ist die Ehefrau gleichermaßen vollkommen abhängig von dem ihr übergeordneten Haupt, nämlich dem Mann. Keiner von all denen, die nach Gott, dem Vater, genannt werden, kann etwas aus sich selber tun, sondern muß in geistlicher Weise sehen, was das ihm oder ihr zugeordnete Haupt tut, um genau dieses selbe mit dem betreffenden Haupt zusammen vollbringen zu können. Wäre in dieser Kette auch nur ein Glied nicht in der Weise wirksam, wie es sein sollte, so fiele die gesamte Ordnung in sich zusammen; sie würde zur Farce, schlimmstenfalls zur Tyrannei. Die vielen zerbrochenen Ehe- und Familienbeziehungen unserer Tage bezeugen diesen Zusammenbruch vielfach und in bedrückender Weise. Wenn Christus nicht in beständiger Abhängigkeit und im vertrauenden Gehorsam gegenüber Seinem Haupt, dem Vater, geblieben wäre, hätte die Erlösung nicht vollbracht werden können – die geamte Ordnung wäre somit von vornherein hinfällig geworden; nie hätte sie errichtet und von Gott in Kraft gesetzt werden können. Ist der Mann nicht gleichermaßen auf sein Haupt, auf den Christus ausgerichtet, kann er nicht in der Lage sein, seiner Frau als Haupt zu dienen, da er, gleich dem ihm zugeordneten Haupt, nichts aus sich selber tun kann. Die Frau nun als „letzte” in dieser Kette – auf die also alles hinzielt – kann nicht so handeln, wie sie sollte, da das ihr zugeordnete Haupt, ihr Mann, nicht wirksam wäre ohne gesunde Beziehung zu dem wiederum ihm Zugeordneten. Wenn Frauen aus Beziehungen ausbrechen, sollten deren Männer sich die entsprechenden Fragen stellen. Denn es gilt, wie wir oben sahen, ganz besonders hier: Niemand kann etwas aus sich selber tun.


Die Frau, die dem Mann Übergebene



    Jesus betet zum Vater in Bezug auf Seine Jünger:

   „Ich habe Deinen Namen den Menschen offenbart, die Du Mir aus der Welt gegeben hast.”
Jo 17. 6

    Dieser kurze Auszug aus dem Hohepriesterlichen Gebet ist sehr bedeutsam. Denn wir werden im nächsten Kapitel noch sehen, daß all das, was in Bezug auf die von Christus erlöste Schar, die Gemeinde als Seinem Leib gilt, ebenso in Bezug auf Ehemann und Ehefrau angewendet werden muß. Jesus sagt hier dem Vater, daß dieser die Seinen Ihm gegeben habe. Er hat sie also Sich nicht selbst nehmen können. Ebenso, wie die Gemeinde dem Christus, ist die Frau die dem Mann von Gott Übergebene –  als einem äußerst kostbaren Schatz, der diesem anvertraut wurde. Denn, gleichwie der Christus sich Seine Gemeinde nicht Selbst nehmen konnte, so kann auch der Mann sich die Seine nicht nach Gutdünken selbst aussuchen – um sich zu nehmen, wonach er begehrt. So trauen sich die beiden – Mann und Frau – einander nicht selbst an, wiewohl der Schritt in die Ehe hinein durchaus auch ein Akt gegenseitigen Anvertrauens ist, sondern sie werden einander anvertraut. Der, der sie aber einander anvertraut, ist nicht etwa ein anderer Mensch, sondern Gott Selber. Dieses Anvertrauen kommt heute noch in dem alten Wort Trauung zum Ausdruck.


Mann und Frau - Abbild des Christus und Seiner Gemeinde

als der von Ihm Herausgerufenen



22 Die Frauen sollen sich ihren eigenen Männern unterordnen, als gälte es dem Herrn; 23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der herausgerufenen Gemeinde ist. Überdies ist Er auch der Retter Seiner Körperschaft (wörtlich: des Körpers). 24 Doch wie sich die herausgerufenen Gemeinde Christus unterordnet, so seien auch die Frauen in allem ihren Männern untertan.

25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, so wie auch der Christus die herausgerufene Gemeinde liebt und Sich Selbst für sie dahingegeben hat, 26 um sie zu heiligen; sie reinigend durch das Wasserbad in einem Ausspruch Seines Mundes, 27 damit Er für Sich Selbst die herausgerufene Gemeinde darstelle, so daß sie keinerlei Flecken, Runzel oder irgend etwas solcher Art habe, sondern heilig und makellos sei.

28 Ebenso schulden es die Männer ihren Frauen, sie wie ihre eigenen Körper zu lieben. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. 29 Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern jeder ernährt es und hegt es, so wie auch Christus die herausgerufenen Gemeinde; 30 denn wir sind Glieder Seiner Körperschaft (wörtlich: Seines Körpers). 31 Deshalb wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich seiner Frau anschließen, und die zwei werden wie EIN FLEISCH sein (siehe 1Mo 2. 21 - 24).

32 Dieses Geheimnis ist groß, ich aber deute es auf Christus und die herausgerufene Gemeinde. 33 Indessen auch ihr (einzeln gesehen): jeder soll seine Frau so wie sich selbst lieben, die Frau aber, daß sie vor dem Mann Ehrfurcht habe.

Eph 5. 22 - 33

    Der Schlüssel zum Verständnis des vorliegenden Textes, von dem wir hier ausgehen wollen, und den wir bei den folgenden Erörterungen immer „in Hinterkopf” behalten sollten, liegt in dem Wort „wie auch Christus”. All das, was die Beziehung des Christus mit Seiner Gemeinde ausmacht, kennzeichnet daher auch das Verhältnis des Mannes zu seiner Frau, und umgekehrt.


    Diesbezüglich finden wir in unserem Wort aus dem Epheserbrief die folgenden Aussagen vor:

    Erstens: Der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist. In der Tatsache, daß Christus der Retter der Gemeinde ist, ist daher enthalten, daß auch der Mann gegenbildlich der Retter (grie. sotér, eigentlich Rett-Hüter) der Frau ist – als seinem Körper, da auch die Gemeinde der Körper des Christus ist. Im Gleichnis errettet er, nimmt also die Frau aus der übrigen Welt heraus, und hütet und bewahrt diese seine Frau in der Folge vor dieser, wie auch der Christus die Gemeinde errettet hat und sie bei Sich Selbst bewahrt und beschützt – sie also umgibt. Der Mann ist der Frau also ganz klar zu ihrem Schutz und zu ihrem Halt gesetzt. Der Aspekt, beim Mann als ihrem Haupt in jeder Beziehung Sicherheit und Geborgenheit vorzufinden und diese Geborgenheit auch vermittelt zu bekommen, ist daher für die Frau ein ganz wesentlicher. Allein daraus kann nur die Unterordnung der Frau unter ihren Mann erfolgen – in allem, wie sie geboten ist (Verse 22 - 24).

    Zweitens: Die Männer sollen ihre Frauen in der gleichen Weise lieben, wie auch der Christus die Gemeinde liebt. Dies ein überaus wichtiger Schlüsselvers. Hier ist gesondert anzumerken, daß dieser Auftrag an den Mann, nicht aber an die Frau ergeht. Die Anweisung, wie der Christus zu lieben – als das der Gemeinde gesetzte Haupt –, kann nur der nachkommen, der der Frau zum Haupt gesetzt ist – dem Abbild der herausgerufenen Gemeinde. Im Griechischen steht hier für „lieben” das Wort agapao, das für die selbstlose Liebe gebraucht wird, mit der auch Gott liebt. Der Mann soll sich selbst aufgeben und sein Gegenüber hingebend lieben, wie auch der Christus Sich Selbst gab, um Seine Frau, die Gemeinde, für Sich Selbst zu erwerben und sie in der Tat lieb gewann. Denn als wir Ihn noch nicht kannten, liebte Er uns schon. Diese Liebe drückte sich darin aus, daß Er Sein Leben für uns hingab:

   Denn, als wir noch schwach waren, gemäß der jetzigen Frist, starb Christus für die Unfrommen. Für einen Gerechten wird nämlich kaum jeman  sterben; doch für die gute Sache würde jemand vielleicht noch zu sterben wagen. Gott aber hebt uns gegenüber Seine Liebe dadurch hervor, daß Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.
Rö 5. 6 - 8

    Denn das, was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt (1Kor 1. 27). Auch darin erkennen wir ein Gleichnis: Gegenbildlich soll der Mann nun seine Frau – als das schwächere Gefäß (1Ptr 3. 7) - zu erwerben suchen in Heiligung und Ehrbarkeit (1Thes 4. 4).


    Denn die Liebe Jesu, unseres Hauptes, erging ja auch, lange bevor wir, die von Ihm auserwählte Braut, diese hätten Ihm gegenüber auch nur irgendwie ausdrücken können. In der gleichen Weise nun sind die Männer gehalten, ihre Frauen zu lieben. Die Liebe des Mannes kann daher nur eine der Frau zuvorkommende sein nie ist sie Reaktion, sondern sie kommt immer zuerst. Denn ebenso, wie es uns nicht möglich war, Jesus zu lieben, bevor wir nicht Seine Liebe empfangen hatten, so ist es gleichermaßen auch der Frau nicht möglich, ihren Mann zu lieben, wenn dieser nicht zuvor geliebt und dieser seiner Liebe auch Ausdruck verliehen hat. Das hier angesprochene, vom Haupt ausgehende Lieben (agapao) ist also immer die Liebe dessen, der zuerst geliebt hat. Darin spiegelt sich auch die Wahrheit des Johanneswortes wider:

    Lasset uns lieben, denn Er hat uns zuerst geliebt.
1Jo 4. 19

    In derselben Weise will, wie oben angedeutet, die Frau stetig lieb gewonnen, will erworben werden. Deshalb hatte Paulus in seinem ersten Brief an die Thessalonicher zu den Brüdern ja davon gesprochen, daß...

    ...ein jeglicher von euch wisse, sein eigenes Gefäß zu erwerben in Heiligung und Ehrbarkeit, nicht in leidenschaftlicher Begierde, gleichwie die Nationen, die nicht mit Gott vertraut sind.
1Thes 4. 4 - 5

    Die Liebe des Mannes ist also immer eine vorausgehende, die Initiative ergreifende Liebe; die Liebe der Frau kann nur Erwiderung sein, die die zuvor ergangene Liebe ihres Mannes voraussetzt (Eph 5. 25).

  Die Tatsache nun, daß der Christus zuvor alles aufgab, was Er hatte, um Seine Frau, die Gemeinde, Sich zum Eigentum zu erwerben, geht auch aus dem Himmelreichsgleichnis von der wertvollen Perle hervor. Dort heißt es:

    Wieder ist das Königreich der Himmel einem Menschen gleich, einem Händler, der edle Perlen sucht. Als er aber eine wertvolle Perle findet, geht er hin, veräußert alles, was er hatte, und kauft sie.
Mt 13. 45 - 46

    Wie jener Kaufmann, der edle Perlen suchte, dabei eine wertvolle Perle fand, und nun hinging, und alles veräußerte, was er hatte, um sie zu kaufen, so verließ auch Jesus, der Christus, all die Herrlichkeit, die Er bei dem Vater hatte, wurde Mensch und gab alles hin, was Er hatte – bis hin zum Tode am Kreuz – um nun mit seinem Leben als Lösegeld Sich Seine Braut, die Gemeinde, zum ewigen Eigentum zu erwerben und sie Sich Selbst als herrlich darzustellen. Er Selbst macht diese Braut somit zu Seiner eigenen, nunmehrigen Herrlichkeit, nachdem Er die Vorige verlassen und aufgegeben hatte. Diese Wirklichkeit des Entledigens der eigenen Herrlichkeit finden wir vor in dem Wort des Philipperbriefes, in dem es heißt, daß Er Sich Selbst entäußerte (Phil 2. 7). Im Gegenbild dazu entäußert sich auch der Mann seines ganzen früheren Lebens, um nun die Frau, die er gefunden hat, zu seiner Herrlichkeit zu machen: Die Frau ist jetzt die Herrlichkeit des Mannes geworden (1Kor 11. 8).


    Dies hat also zum Inhalt, daß der Mann aus all dem herausgehen wird, was er hatte, und nun all das Seine – seine Herrlichkeit als sein Eigenes, das ihn umgab – darangeben muß, um die eine Perle, „seinen Schatz” für sich selbst zu erwerben und nun diese zu seiner ihn umgebenden Herrlichkeit zu machen. Dieses Erwerben der Braut wurde im Orient überaus deutlich daran ersichtlich, daß für sie seitens des Mannes an die Familie seiner Erwählten ein Brautpreis zu zahlen war. Dies ist jedoch oft genug in der Weise pervertiert worden, daß diese Gabe nun zur Rechtfertigung dafür dienen sollte, daß der Mann über seinen erworbenen „Besitz” verfügen konnte, ganz wie es ihm beliebte – schließlich hatte er ja dafür „bezahlt” – , nun in despotischer Weise über seine Frau herrschte und sie sich gefügig zu machen gedachte. Wie anders ist dies doch bei Gott!


    Denn hierbei ist zu beachten, daß der Christus Selbst der Brautpreis war, mit dem Er die Gemeinde, Seine Braut, Sich zum Eigentum erlöst hat. An dieser Stelle soll dieses Geschehen ganz bewußt nicht mit „erkauft”, sondern mit „erlöst” beschrieben werden, weil der Herr in der Tat Sein eigenes Leben, Seine Seele, als Lösegeld dargeboten hat, um nun die Gemeinde aus der Welt herauszulösen und für Sich Selbst zu erwerben. Er machte Sich dabei Selbst zum Lösegeld. Dies hat demnach ganz erhebliche Konsequenzen für die Beziehung des Mannes zu seiner Frau, da, wie wir sahen, all das, was für den Christus und die Gemeinde, nun auch im Kleinen für den Mann und die Frau gilt. Denn wir haben ja mit Paulus darüber zu reden, daß die Männer ihre Frauen lieben sollen, wie auch der Christus Seine Gemeinde liebt, wovon die Ehe ein Abbild ist. Jede Frau muß vom Mann demnach erworben werden, und zwar mit der Aufgabe des eigenen, zuvorigen Lebens, wiewohl er doch ihr Haupt ist. Denn auch hier gilt, Christus, unserem Haupt gemäß, daß der Brautpreis des Mannes nur er selbst sein kann. Dieser Preis ergeht an die Braut – der Mann schenkt sich ihr selbst. Dieses „Zahlen des Brautpreises” ist dabei eine beständige, immer weiter fortdauernde Angelegenheit. Die Werbung (wir sprachen ja vom er-werben) um die Frau und die liebende Hingabe an sie hört ja nach der Hochzeit nicht auf, sondern beginnt dort gerade erst. Auch an dieser Stelle erleben wir die Liebe und Hingebung des Mannes als agierenden Teil – sie ist stets von ihm ausgehend – während die Frau sich reagierend, also auf die Liebe des Mannes erwidernd verhält. Die Frau ist stets rezeptiv. Nur die Frau, die dies erleben darf, wird ihren Teil als der erwidernde Partner ausleben können.

    Wie tief dieses Erwerben der Frau durch den Mann geht, wird ersichtlich, wenn wir bedenken, daß der Christus für die, die Er zu erwerben gedachte, Sein Leben am Kreuz dahingegeben hat. Der Mann erwirbt in der Tat seine Frau mit seinem eigenen Leben; er verliert es, d.h. er läßt es dahinten um ihretwillen. Die Bedeutsamkeit dieser Aussage darf nicht übergangen oder verwässert werden.

   Ein anderes Geheimnis, das sowohl die Beziehung Jesu, des himmlischen Bräutigams, zu Seiner Braut, die Gemeinde illustriert, als auch die des Ehemannes zu seiner Frau, soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Wir finden in den Gleichnissen ein dem der wertvollen Perle verwandtes vor. Unmittelbar bevor der Herr das Gleichnis von der wertvollen Perle anführt, die, wie wir sahen, sowohl ein Gleichnis zur Gemeinde des Christus als auch zur Ehefrau des Mannes darstellt, spricht Er nämlich vom Schatz im Acker:

  Das Königreich der Himmel ist einem im Feld verborgenen Schatz gleich, den ein Mensch findet, aber wieder verbirgt; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenes Feld.
Mt 13. 44

   Die Aussage dieses Gleichnisses ist eine, die wir zumeist übersehen haben. Er, der menschgewordene Christus, findet einen Schatz im Acker dieser Welt – das Bild dieser Erde – der freilich den Blicken Anderer verborgen bleibt, und auch weterhin verbrgen bleiben muß. Um an diesen Schatz zu kommen, erwirbt Er nun den ganzen Acker - die Erde - nachdem Er den darin gefundenen Schatz wieder verborgen hat.

    Er erkauft also diese ganze Welt mit Seinem Blut, und erwirbt Sich damit einen Schatz, der in dieser verborgen ist – Seine Gemeinde, Seinen Schatz. Und ebenso nun, wie der Christus diesen Schatz, die Gemeinde als Seine Braut, erworben hat, indem Er den ganzen umgebenden Bereich, die sie umfassenden irdischen Lebensumstände kauft, in dem diese enthalten, ja verborgen ist, so erwirbt sich auch der Mann seine Frau, seinen „Schatz”. Dies beinhaltet, daß er sie zunächst durchaus suchen muß, will er sie finden – ist sie doch verborgen, wie auch die Gemeinde (im Gegensatz zu manchen heute um sich greifenden Lehraussagen) zunächst eine in dieser Welt verborgene ist. Denn einen kostbaren Schatz, wie ihn eine von Gott geschenkte Ehefrau darstellt, gibt es nicht an jeder Straßenecke; sie ist wahrlich verborgen, und man muß sie suchen – freilich nicht in Eigenregie, sondern nur im Gehorsam gegen Gott, da sie sonst nicht zu finden sein wird, und wir somit auf Abwege geraten. Denn auch der Christus hatte ja den Himmel nicht aus sich selbst heraus verlassen, sondern handelte immer nur gemäß der Führung Gottes, des Vaters. Hat der Mann seine Zukünftige nun endlich gefunden, dann erwirbt er sie – mit allen sie umgebenden, irdischen Lebensumständen – das ist die „Erde”, die er kaufen muß, da sie seine Frau, seinen Schatz, umgibt. Und dieser Schatz, die nun gefundene und erworbene Ehefrau, ist ihm so kostbar, so wertvoll, daß er sie sofort wieder den Blicken anderer entziehen wird, indem er sie wiederum selbst in der Erde, als Irdischem verbirgt – als dem Schutz und dem Unterhalt, den er ihr zu gewähren haben wird. Dies findet unter anderem seinen Ausdruck auch darin, daß die Frau den Namen des Mannes annimmt.

    Drittens: Als die durch ihren Mann Erworbene ist die Frau auch die Geheiligte des Mannes, wie auch die Gemeinde die Geheiligte des Christus ist. Gleichwie der Christus alles aufgab, um das Eine für Sich Selbst aus der Welt herauszurufen und damit aus dieser herauszulösen, so löst auch der Mann seine Frau aus der übrigen Welt heraus und erwirbt sie für sich allein, was den Inhalt des Wortes „heiligen” ausmacht. Dieses Heiligen geschieht in dem Ausspruch des Mundes (Eph 5. 26). Wie der Christus Seine Braut aus der Welt herausruft, indem Er Sein Wort an sie ergehen läßt, so ruft auch der Mann seine Frau aus der übrigen Welt heraus – mit der zunächst an sie ergehenden Werbung, seine Frau zu werden. Der Mann heiligt seine Frau dann in der gleichen Weise, wie auch der Christus Seine Gemeinde heiligt, nämlich mit seinem Mund – beginnend mit seinem Eheversprechen, das die Braut, als der empfangende Teil, nun erwidert. Dies findet in der Ehe seine beständige Fortsetzung. Deshalb ist auch das Kommunizieren, d. h. das Miteinander – Reden, das vom Mann ausgehen muß, in der gemeinsamen Ehe so überaus wichtig und entspricht der göttlichen Ordnung des Heiligens der Frau durch den Ehemann, wie ja auch der Christus Seine Gemeinde durch den Ausspruch Seines Mundes heiligt (Vers 26). Durch dieses Reden wird Wertschätzung ausgedrückt, die Frau wird dabei in ihrer Bedeutsamkeit bestätigt, hochgehoben und geehrt, wie auch der Christus Seine Herausgerufene für Sich Selbst rein erhält und sie Sich als herrlich darstellt...

  ...so daß sie keinerlei Flecken, Runzel oder irgend etwas solcher Art habe, sondern heilig und makellos sei.
Eph 5. 27

    Dieser Ausspruch des Mundes, das von dem Christus ausgehende Wort, wird hier mit einem reinigenden Wasserbad verglichen. Bekanntlich spricht auch der Volksmund von einem „Redeschwall”. Ehen, in denen es der Mann zunehmend versäumt, sich seiner Frau mitzuteilen, werden instabil, da die einzige heiligende, hier also auch bewahrende, Komponente zu kurz kommt – das Reden seines Mundes, wodurch ja, wie wir sahen, die Frau fortlaufend geheiligt wird. Auch hierin finden wir also wieder die Wahrheit vor, daß der Mann agiert, und die Frau reagiert, wie dies weiter oben bereits angedeutet wurde. Denn der Mann ist der Herausrufende, wie auch der Christus der die Gemeinde Herausrufende ist. In diesem Sinne ist die Frau die Herausgerufene (ekklesía) des Mannes, wie auch die Gemeinde die Herausgerufene (ekklesía) des Christus ist, und damit die durch ihn, durch sein Wort Geheiligte (Eph 5. 25 - 27).


   Aber es ist auch noch ein anderer Aspekt des Heiligens wichtig. Oben haben wir gesehen, daß der Christus Sich Seine Gemeinde, Seine Braut heiligte, und gegenbildlich auch der Mann seine Ehefrau. Aber der Christus heiligte nicht nur Seine Gemeinde für Sich, sondern Er heiligte auch Sich Selbst für Seine Gemeinde, wie Johannes wiedergibt:

    Für sie heilige Ich Mich, damit auch sie in Wahrheit Geheiligte seien.
Jo 17. 19

   Nach der Prämisse (die wir ja immer in Hintergrund behalten wollen), daß die Liebe des Christus zur Gemeinde, die Seine Braut ist, ihre Abbildung findet in der Beziehung des Mannes zu seiner Frau, bedeutet dies also, daß der Mann nicht nur seine Ehefrau für sich heiligt – durch die Rede des Mundes, wie wir sahen –, sondern daß er sich auch selbst für sie heiligt. Er steht also ihr allein zur Verfügung, denn das ist ja, wie wir sahen, die Quintessenz des Wortes „heiligen”; wenn sie ihn braucht, ist er einfach da.

   Das Heiligen des Mannes für seine Frau beginnt jedoch nicht erst in, sondern bereits lange vor der Ehe. Gleichwie der Christus, wie wir oben sahen, Sich Selbst für Seine Braut, die Gemeinde, heiligte, indem Er Sich für sie hingab und sogar Sein Blut für sie vergoß, damit es einmal zu der großen Vereinigung beider, der Hochzeit des Lammes kommen könnte, so gibt sich auch der Mann seiner Zukünftigen bereits vor der Hochzeit hin und hält sich allein für sie bereit. Fortan wird er sich auf dieser Ebene rein halten; er signalisiert damit, daß er nur für sie geschaffen ist, und für niemanden sonst.

   Viertens: Ebenso, wie die Gemeinde den Körper des Christus darstellt, ist die Frau der Körper des Mannes. Und in der gleichen Weise, wie der Christus, unser Haupt, Seinen Körper liebt, ist es dem Mann verordnet, seine Frau als seinen eigenen Körper zu lieben. Hier wird das im Text enthaltene „wie” ganz bewußt mit „als” wiedergegeben, da es im Griechischen keine Unterscheidung zwischen diesen gibt. Wer „wie” sagt, der meint auch „als”, und umgekehrt; beides kommt aus einem und demselben Wort (hos). Die Frau ist dem Mann als sein Körper zugeordnet, wie er der Frau als ihr Haupt zugeordnet ist. Die Frau ist also sein eigenes Fleisch, wie auch die Gemeinde, das Fleisch (den Leib) des Christus, als ihrem Haupt, darstellt. Daraus resultiert die an den Mann ergehende Verordnung, dieses sein Fleisch – seine Frau – zu nähren und zu hegen, wie auch der Christus die Gemeinde, als Sein Fleich, ernährt und hegt (Verse 28 - 30).



Verwendete Bibelübersetzungen und Hilfsmittel

Wo nicht anders angegeben, wurden für das Neue Testament, das Erste und Zweite Buch Mose, die Psalmen, die Propheten Jesaja und Daniel die folgenden Ausgaben der Konkordanten Übersetzung verwendet:

Konkordantes Neues Testament mit Stichwortkonkordanz
6. Auflage 1995, Alle Rechte vorbehalten

Konkordantes Altes Testament, Das Erste und Zweite Buch Mose
2. erw. Auflage

Konkordantes Altes Testament, Die Psalmen
1. Auflage 1994

Konkordantes Altes Testament, Jesaja
Studienheft mit transliterierten göttlichen Titeln
3. Auflage

Konkordantes Altes Testament, Daniel
1. Auflage 1991

Konkordanter Verlag Pforzheim
Leipziger Str. 11
75217 Birkenfeld

An allen anderen Stellen wurden verwendet:

Elberfelder Übersetzung (Unrevidierte Version)
„Die Heilige Schrift Aus dem Grundtext übersetzt”
73. Auflage 1993

Revidierte Elberfelder Übersetzung
Verlag R. Brockhaus, Wuppertal

Schlachter - Übersetzung
„Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments / Unter Berücksichtigung der besten Übersetzungen / Nach dem Urtext übersetzt von Franz Eugen Schlachter / Neu bearbeitet und herausgegeben durch die GENFER BIBELGESELLSCHAFT, Genf, 1985”

Die Geschriebene des Alten und des Neuen Bundes
Übersetzung von Fritz Henning Baader, 3. (überarbeitete) Gesamtausgabe 1998
Copyright 1998 by F. H. Baader, 75328 Schömberg

Novum Testamentum Graece
Nestle - Aland, 26., neu bearbeitete Auflage 1979-1988
Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart
Alle Rechte vorbehalten

Theologisches Wörterbuch zum Neuen Testament
Hrsg. Gerhard Kittel u. a.
Verlag Kohlhammer, Stuttgart u. a., 1933-1969



Lieber Bruder, liebe Schwester!

Wir hoffen, daß die vorliegenden Bibelstudien Euch zum Segen geworden sind und unser HERR Jesus Christus Euch damit in Seiner Liebe neu begegnet ist und berührt hat, so wie auch wir von Ihm berührt worden sind.

Gleichzeitig bitten wir Euch aber auch, selbst in der Schrift nachzuforschen, ob es sich so verhält (Apg 17. 11). Gottes Wort ist so voll unerschöpflichen Reichtums, daß wir ganz bestimmt nicht auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit dieses Bibelstudiums bestehen. Denn allein in Christus sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen (Kol 2. 3).

Wir wünschen uns, daß sich dieser Reichtum in Eurem Leben entfaltet und Ihr so nicht nur zu Schatzsuchern, sondern zu Schatzhebern werdet.

Wenn Ihr aus diesen Bibelstudien etwas empfangen habt und sie an Geschwister weitergeben wollt, die ebenfalls „Hunger” danach haben, so bitten wir Euch, das sehr verantwortungsbewußt und mit göttlicher Liebe und Weisheit zu tun. Benutzt diese Bibelstudien nicht, um einen „Krieg” zu entfachen, Geschwister zu verwirren und zu trennen. Bitte bedenkt, daß unser HERR voller Gnade und Sanftmut mit Jedem von uns Seinen eigenen Weg geht und ER aussucht, wann wir welcher „Nahrung” bedürfen. Wir möchten auf Johannes 10. 8 hinweisen: Jesus sagte: „Alle, die Mir zuvorkommen wollten, sind Diebe und Wegelagerer; die Schafe jedoch hörten nicht auf sie.” Werden wir zu solchen, dann haben wir die Liebe verlassen, die wir unseren Brüdern und Schwestern schuldig sind. Hört also bitte auf das Reden unseres HERRN Jesus Christus und gebt diese Bibelstudien weiter, wenn ER Selbst dafür eine Tür aufgetan hat.

Bitte beachtet dabei die folgenden drei Dinge:

1. Gebt diese Studien kostenlos weiter, auf welchem Wege auch immer Ihr wollt, aber nehmt nichts als Gegenleistung dafür (Mt 10. 8 - 9).

2. Bitte gebt diese Studien unverändert und vor allem vollständig weiter. Einzelne Bruchteile könnten durchaus, da sie aus dem Zusammenhang herausgenommen worden sind, mißverstanden werden. Solche Mißverständnisse können Schaden anrichten.

3. Diese Studien dürfen nicht in irgendwelchem Zusammenhang mit kommerzieller oder sonstiger Werbung veröffentlicht werden.

Diese Schrift ist am 18. 07. 2011 zuletzt bearbeitet worden.

© 2003 ff.


 
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< Die Ledigen... Von Angesicht... >

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